Citroën DSuper5, 1973


Der Citroën DS.

DS!

Welch ein Klang (allein schon im Namen)!

Ausgesprochen klingt es französisch wie „La Déesse“ – die Göttin. Und so kam dieses wunderschöne Fahrzeug zu seinem passenden Beinamen.
Erst recht, wenn man sich noch mal kurz an seinen Vorgänger, den etwas ungelenken und klobigen (meist schwarzen) Gangster-Citroën 11CV erinnert, wird einem das Besondere dieses Fahrzeugdesigns aus den 1950er Jahren umso mehr bewusst.

Ein Automobil, in dem der Fahrer die Bodenfreiheit der Karosse selber regulieren konnte. Äußerst praktisch: Zum Radwechsel wird das Fahrzeg einfach hochgefahren, und an der Ecke des schadhaften Rades eine Stütze eingehängt. Fahrzeug absenken – Radwechsel wird zum Kinderspiel! Seit den späten Sechzigern wurden die DS sogar mit Scheinwerfern ausgestattet, die ihren Schein um die Ecke werfen konnten! Auf dem zeitgenössischen Automobilmarkt wirkten diese Fahrzeuge stets wie von einem anderen Stern.

Durch Verwendung von damals im Automobilbau noch ungewöhnlichen Materialien wie Edelstahl, Aluminium oder glasfaserverstärktem Kunststoff ist Rost für viele Teile des Fahrzeugs zum Glück KEIN THEMA.

Aber leider nicht für alle.

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